Ratgeber · · 5 Min. Lesezeit
Was kostet eine Entrümpelung? Preise & Ablauf 2026
Eine Entrümpelung steht an — und die erste Frage ist fast immer die nach dem Preis. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Aber worauf genau, lässt sich klar benennen. Dieser Ratgeber zeigt, mit welchen Kosten Sie 2026 realistisch rechnen sollten, welche Faktoren den Preis treiben und woran Sie ein seriöses Angebot erkennen.
Die Richtwerte stammen aus unserer täglichen Arbeit in Fürth, Nürnberg und Erlangen — sie gelten in ähnlicher Form aber für die meisten Regionen Deutschlands.
Typische Kosten im Überblick
Als grobe Orientierung haben sich diese Spannen bewährt:
- Keller, Garage oder Dachboden (einzelner Raum): ab etwa 250 €
- 1–2-Zimmer-Wohnung: 600 bis 1.500 €
- 3–4-Zimmer-Wohnung: 1.200 bis 2.800 €
- Komplettes Haus / große Haushaltsauflösung: ab etwa 2.500 €, je nach Umfang
Wovon der Preis wirklich abhängt
Zwei gleich große Wohnungen können sehr unterschiedlich viel kosten. Entscheidend sind vor allem drei Faktoren: die Menge (eine spartanisch eingerichtete Wohnung ist schneller leer als ein über Jahrzehnte gefüllter Haushalt), der Zugang (4. Stock ohne Aufzug bedeutet mehr Tragezeit als Erdgeschoss mit Parkplatz vor der Tür) und die Art des Inhalts — Sondermüll wie Farben, Reifen oder Elektrogroßgeräte kostet in der Entsorgung mehr als Hausrat.
Seriöse Anbieter besichtigen deshalb vor dem Angebot — vor Ort oder anhand aussagekräftiger Fotos. Wer Ihnen ohne jede Besichtigung einen Festpreis nennt, kalkuliert entweder mit großem Sicherheitsaufschlag oder verhandelt später nach.
So läuft eine seriöse Entrümpelung ab
Der Ablauf ist bei einem guten Betrieb immer ähnlich: Zuerst die Besichtigung mit verbindlichem Angebot. Am Termin wird sortiert — Wertsachen, Dokumente und Erinnerungsstücke werden beiseitegelegt, nicht einfach mitentsorgt. Dann wird geräumt, getragen und fachgerecht entsorgt, getrennt nach Wertstoffen. Am Ende steht die besenreine Übergabe: Die Räume sind bereit für Vermieter, Makler oder Nachmieter.
Gut zu wissen: Brauchbare Möbel und Hausrat müssen nicht in den Container. Vieles kann gespendet oder weitergegeben werden — fragen Sie danach, wenn Ihnen das wichtig ist.
Kann man bei der Entrümpelung sparen?
Ja, an zwei Stellen: Erstens, indem Sie vorab selbst aussortieren, was Sie behalten oder privat verkaufen möchten — weniger Volumen heißt weniger Kosten. Zweitens steuerlich: Entrümpelungskosten zählen als haushaltsnahe Dienstleistung, 20 % der Arbeitskosten (bis 4.000 € pro Jahr) lassen sich von der Steuer absetzen. Voraussetzung ist eine ordentliche Rechnung und Überweisung statt Barzahlung.
Kurz gesagt: Ein einzelner Keller beginnt bei etwa 250 €, Wohnungen liegen je nach Größe und Füllstand zwischen 600 und 2.800 €. Verlässlich wird der Preis erst nach einer Besichtigung — die bei uns kostenlos ist und Sie zu nichts verpflichtet.